Weltwasserwochen

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Weltwasserwoche Stockholm

Seit 1991 wird vom Stockholm International Water Institute (SIWI) die Weltwasserwoche organisiert. Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik sowie von Nichtregierungsorganisationen treffen sich hier einmal im Jahr, um gemeinsam globale als auch lokale Lösungsansätze rund ums Wasser zu diskutieren und weiterzuentwickeln. In der Regel diskutieren rund 1.500 Vertreter von Regierungen, Umweltschutzverbänden und Unternehmen aus ca. 100 Ländern. Die Weltwasserwoche steht jedes Jahr unter einem speziellen Motto.

Obwohl in Stockholm keine völkerrechtlich verbindlichen Abkommen oder Verträge abgeschlossen werden, hat die Weltwasserwoche den Ruf des bedeutendsten internationalen Forums für den Wassersektor, das regelmäßig stattfindet. Die verschiedenen Interessenvertreter der Teilnehmer aus Politik, Finanzwelt, Wissenschaft und NGOs nutzen die Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch, um nachhaltige und effizientere politische Instrumente zu erarbeiten, neue Partnerschaften knüpfen und Projekte und Initiativen zu starten.

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Auch kleinere Veranstaltungen rund um das Thema Wasser wurden mittlerweile initiiert, z.B.:

Afrikanische Wasserwoche

Seit 2008 wird die Afrikanische Wasserwoche (AWW) vom Rat der Afrikanischen Wasserminister (AMCOW) in Kooperation mit dem jeweiligen Sitz der Ratspräsidentschaft organisiert – teilweise in Kooperation mit dem südafrikanischen Wasser- und Umweltministerium. Der Schwerpunkt der AWW liegt auf der Umsetzung der afrikanischen Selbstverpflichtungen im Wasserbereich, insbesondere der Sharm el-Sheikh Erklärung (AU-Gipfel zu Wasser und Sanitär 2008), der Africa Water Vision 2025 und den Millenium Development Goals (MDG).

UNO-Weltwasserwoche Engadin

Seit 2013 findet im Schweizer Engadin die UNO-Weltwasserwoche statt. Sie wurde vom Schweizer Sportler Ernst Bromeis initiiert und veranstaltet. Rund um den UNO-Weltwassertag, der jeweils am 22. März jeden Jahres stattfindet, findet jeweils eine Veranstaltungsreihe mit Fachreferaten rund um das Thema Wasser statt.

 
 
 

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