Generell unterscheidet man Grundwasser und Oberflächenwasser. Bereits die Namen lassen auf ihr Vorkommen schließen. Mit dem Oberflächenwasser sind Gewässer wie Flüsse und Seen gemeint. Gerade in diesen Fällen ist die Gefahr der Verschmutzung durch landwirtschaftliche, industrielle und häusliche Abwässer, Pflanzenschutzmitteln oder aber durch Algenwachstum besonders groß. Grundwasser wiederum ist das Wasser, das durch Versickerung in tieferen Bodenschichten zu finden ist. Die Grundwasservorkommen können zum einen durch unterirdische Quellen, versickernde Fließgewässer oder aber Regen- und Schneeschmelzwasser gespeist werden. Entsprechend komplex sind auch die Möglichkeiten der Verunreinigungsgefahren. Darüber hinaus enthält es eine Vielzahl von Mineralien, wird daher als „hartes Wasser“ bezeichnet. Da der Mensch sein Trinkwasser aus diesen Ressourcen bezieht sollte er auch ein besonderes Augenmerk auf den Wasserschutz legen.