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Ein Ausflug in die Welt des Wassers

„Das Wasser kommt aus dem Hahn.“ Gegen diese etwas kurzsichtige Betrachtungsweise setzen immer mehr bayerische Wasserversorgungsunternehmen Aufklärung, Information, aber auch Emotionalisierung und Sensibilisierung. Denn nur wenn eine breite Öffentlichkeit die Bedeutung einer nachhaltigen Wasserschutzpolitik wirklich kennt, wird diese auch langfristig durchzuhalten sein. Einige Beispiele finden Sie nachstehend, zumal diese Institutionen sicherlich auch einen Besuch mit einer Klasse wert sind.


Dietfurter Wasserwege

Dietfurter Wasserwege, Wasser und Mühlenweg im Tal der Weißen Laaber sind sorgfältig erschlossene Erlebnistouren um Dietfurt. Einen handlichen Wanderführer " Im Land der tausend Quellen" und Prospekte, sowie ein orginelles Kartenspiel als Quartett und "Schwarzer Peter" mit herrlichen Aufnahmen aus Dietfurt gibt es in den Touristikbüros. Auf den "Dietfurter Wasserwegen" wird die Vielgestaltigkeit des Elementes Wasser im Dietfurter Talkessel hautnah erlebbar. An kaum einem anderen Ort treffen so unterschiedliche Gewässersysteme aufeinander wie hier.

Themenwege
Entlang von Themenwegen kann man über Karst-Quellen, natürliche Bachläufe und Flüsse sowie historische und internationale Wasserstraßen aufschlußreiche Einblicke gewinnen. Sie können auch selbst aktiv werden bei der Beobachtung von Tier- und Pflanzenwelt an Altwässern oder der gemächlich sich hinwindenden Altmühl. Das Floß an der ehemaligen Altmühl neben den Irrlewiesen bietet ein kleines Abenteuer zum selber übersetzen: lautloses Überqueren der Wasserfläche, Erhaschen eines kurzen Blickes auf einen blauen Blitz, den Eisvogel.. Privat oder mit einer fachkundigen Führung auf der schönsten Route zur interessantesten Jahreszeit hat dieses Stück Heimat noch viele Geheimnisse für Gäste und Einheimische parat.
Stadt Dietfurt: www.dietfurt.de

Stadtwerke München - auf den Spuren des Münchner Trinkwassers

Im Mangfallthal haben am 24. Mai 2003 Münchens Oberbürgermeister Christian Ude, der Miesbacher Landrat Norbert Kerkel und Dr. Kurt Mühlhäuser, der Vorsitzende der Stadtwerke-München-Geschäftsführung, den „M-Wasserweg“ eröffnet: Das Münchner Trinkwasser wird nämlich in der noch weitgehend unberührten Natur des Voralpenlandes gewonnen, rund 80 Prozent davon im Mangfalltal. Zum Schutz ihrer Trinkwasserressourcen hat München im engeren Einzugsbereich der Trinkwassergewinnungsanlagen inzwischen rund 30 Prozent der Flächen aufgekauft und bewirtschaftet sie wasser- und naturschonend. Außerdem unterstützt die bayerische Landeshauptstadt die extensive Landwirtschaft. Denn damit die Qualität des bayerischen Trinkwassers langfristig gesichert ist, muss einiges getan werden.

Sensibilisieren und aufklären
Daher eröffnen die Stadtwerke München den Bürgerinnen und Bürgern aus München und Umgebung auf dem M-Wasserweg einen Blick hinter die Kulissen einer großstädtischen Wasserversorgung und machen das „Lebensmittel Nr. 1“ greifbar und erlebbar. Der Rad- und Wanderweg zwischen Gmund am Tegernsee und München entlang des Flusses stellt aber auch die Verbindung zwischen München und der „Quellregion“ des großstädtischen Trinkwassers her.

Mehrere Routen zwischen 39 und 82 Kilometern Länge wurden ausgearbeitet und bieten sich für Sportler, (Rad-) Wanderer und Familienausflüge an. Da sie an verschiedenen Punkten an S- oder BOB-Stationen vorbeiführen, sind Abkürzungen möglich. An zwanzig Stationen weisen Informationstafeln auf sichtbare und „unsichtbare“ Gewinnungsanlagen, Transportleitungen, Bauwerke hin, aber auch auf Sehenswürdigkeiten und die Natur des Oberlandes.

Nachhaltig seit 1883
Die Nachhaltigkeit der Münchner Wasserversorgung, die sich in dieser Verbindung ins Mangfalltal besonders deutlich spiegelt, geht bis auf die Anfänge im Jahr 1883 zurück, als die zentrale Wasserversorgung der Stadt begann. Die Initiative lag beim Apotheker und Hygiene-Professor Max von Pettenkofer, der in einer Zeit der Typhus- und Cholera-Epidemien die Bedeutung des sauberen Trinkwassers für die Gesundheit erkannte. Pettenkofer legte bereits den Grundstein für die Wassergewinnung im Mangfalltal.
Heute betreiben die Stadtwerke für 1,4 Mio. Abnehmer ein Leitungsnetz von 3 200  Kilometern Länge, in dessen Modernisierung Mio. investiert werden müssen. Allein der Neubau der Trinkwasserzuleitung aus dem Mangfalltal, der 2007 abgeschlossen sein soll, verschlingt rund 175 Mio. Euro. Grund genug also, über die Leistungen der Trinkwasserversorgung auf breiter Ebene zu informieren. Umso besser, wenn diese Information verknüpft wird mit Bewegung, Erholung und Freizeit.
 
www.swm.de/privatkunden/page/mwasser.thm
Stadtwerke München GmbH, 01802-796796
Trinkwasserbrunnen und Teich gehören zur Schule
 

Aktiver Wasserschutz an Schulen

Für die Volksschule von Dietfurt sind Natur und Wasser seit jeher wichtige Themen und stellen eine Chance für gemeinsame Aktivitäten dar. Seit einer Reihe von Jahren betreut die Volksschule von Dietfurt an der Altmühl einen 2,5 Kilometer langen Waldlehrpfad am Arzberg. Der Lehrpfad war 1982 errichtet und gut zehn Jahre später von der Volksschule erneuert worden. Für ihre umfassenden Aktivitäten erhielt die Schule 2001 den Umweltschutzpreis 2001 vom Landkreis Neumarkt i.d. Oberpfalz.

In den Projekten der Schule spielt auch das Wasser eine entsprechende Rolle. Im Pausenhof wurde ein großer Quellstein aufgestellt, ein Trinkwasserbrunnen wurde von der Herstellerfirma gesponsort. Und hinter dem Haus im ökologischen Garten findet sich ein Teich mit Fischen, den der zuständige Lehrer zusammen mit den Kindern anlegt und pflegt. , auch wenn der Arbeitskreis von Jahr zu Jahr unterschiedliches Interesse findet.

„Wasser ist für Kinder immer ein Erlebnis“ konstatiert Willi Prock vom zuständigen Wasserversorgungsunternehmen. Dennoch bestehen seitens der Schulen immer wieder Bedenken in Bezug auf die Installation eines Trinkwasserbrunnens. Der Dietfurter Rektor jedoch konnte bis jetzt keinerlei Probleme zum Beispiel gegenseitiges Nassspritzen der Schüler feststellen.

Aktuelles

Aktion "Trinkbrunnen an Schulen"

Das Wasser-Info-Team Bayern setzt sich derzeit verstärkt für die Installation von Trinkwasserbrunnen an Schulen ein, um auf diese Weise die junge Generation zu einem gesunden Trinkverhalten zu animieren und sie gleichzeitig zu sensibilisieren.
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