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Die Aufbereitung

Grund- und Quellwasser hat oft natürlicher Weise die erforderliche Trinkwasserqualität. Abhängig von den geologischen Gegebenheiten vor Ort können aber die natürlichen Gehalte an Kalk, Eisen, Mangan, Kohlensäure etc. ebenso eine Aufbereitung nötig machen wie Belastungen infolge der Intensivlandwirtschaft. Gerade Oberflächenwasser enthält neben natürlichen Stoffen wie Schwebestoffen und Algen oft Verunreinigungen, die vom Menschen verursacht sind, etwa durch Einleitung unzureichend gereinigter Abwässer.

Die Aufbereitung des Trinkwassers ist jedoch kein Ersatz für die Vorsorge durch den Gewässerschutz, zumal sie auch mit nicht unerheblichem technischem und personellem Aufwand verbunden ist, somit größere Kosten verursacht. Daher versucht man seitens der Wasserwirtschaft bereits seit vielen Jahren zusammen mit den Landwirten grundwasserschonende Konzepte umzusetzen. Nicht nur im Sinne des Gewässerschutzes ist die Ökologische Landwirtschaft im Vergleich zur intensiven Bewirtschaftung der Felder verbunden mit dem Einsatz von Pflanzenschutzmitteln und erhöhten Düngergaben die bessere Alternative im Hinblick auf Umwelt- und Trinkwasserschutz.

Die gewählte Aufbereitungsart hängt von der Beschaffenheit des Rohwassers ab:

Belüftung:
Sollen zum Beispiel Eisen und Mangan entfernt werden, wird das Wasser belüftet. Durch feines Zerstäuben mittels Düsen verbindet sich der Luftsauerstoff mit dem gelösten Eisen, dieses oxidiert und flockt aus, und auch das Mangan verwandelt sich bei dieser Behandlung in eine unlösliche Form ("Entmanganung"). In einem mit Sand gefüllten Becken wird das Wasser dann filtriert.

Ozonbehandlung:
Im Falle stärkerer Belastung wird oftmals Ozon als Oxidationsmittel eingesetzt.

Aktivkohlefilter:
An der porösen Struktur der Aktivkohle können die meisten der im Wasser gelösten organischen Inhaltsstoffe angelagert und somit  adsorbiert werden. Die Aktivkohlefiltration ist ein aufwendiges und teures Aufbereitungsverfahren.

Desinfektion:
Werden mikrobiologische Belastungen festgestellt wird das Wasser entweder durch den Einsatz von Chlor oder Chlordioxid vor der Einspeisung in das Netz desinfiziert. Die zulässigen Desinfektionsmittelmengen sind in der Trinkwasserverordnung festgelegt.
 

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Aktion "Trinkbrunnen an Schulen"

Das Wasser-Info-Team Bayern setzt sich derzeit verstärkt für die Installation von Trinkwasserbrunnen an Schulen ein, um auf diese Weise die junge Generation zu einem gesunden Trinkverhalten zu animieren und sie gleichzeitig zu sensibilisieren.
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