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EU-Parlament gegen europaweit einheitliche Daseinsvorsorge

Bereits seit längerer Zeit ist in Europa die Diskussion rund um die Liberalisierung und die Privatisierung der Wasserversorgung im Gange. 2004 entspannte sich die Lage jedoch etwas, da das Europäische Parlament der Liberalisierung des Wassermarktes eine klare Absage erteilte. Dies war die Reaktion auf die massive Kritik aus vielen Mitgliedsstaaten. Sowohl im Parlament als auch in der europäischen Wirtschaft gibt es eine deutliche Mehrheit gegen einen Kompetenzzuwachs für europäische Institutionen und das selbst bei Hardlinern in der Regulierungsfrage. Als Hauptgrund wurden die gravierenden Unterschiede in der europäischen Wasserver- und Abwasserentsorgung genannt. Das EU-Parlament sprach sich auch für die Neutralität hinsichtlich der Eigentumsverhältnisse aus. Der Trend geht nicht mehr zum früher diskutierten verpflichtenden Leistungsvergleich sondern zum deutschen Modell des freiwilligen und anonymen benchmarkings..

Aktuelles

Aktion "Trinkbrunnen an Schulen"

Das Wasser-Info-Team Bayern setzt sich derzeit verstärkt für die Installation von Trinkwasserbrunnen an Schulen ein, um auf diese Weise die junge Generation zu einem gesunden Trinkverhalten zu animieren und sie gleichzeitig zu sensibilisieren.
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