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Themen heute

Versorgung läßt Verbrauch steigen

Mit der Wasserversorgung entwickelte sich der Wasserverbrauch: Vor der Industrialisierung benötigte ein Mensch 10 bis 30 Liter Wasser täglich, 1950 waren es schon 85 Liter. In den Nachkriegsjahren stieg der Wasserbedarf gewaltig, durch WC und Bäder, Geschirr- und Waschmaschinen, Gartenbewässerung und Autowaschen, öffentliche Einrichtungen wie Schulen, Krankenhäuser und Schwimmbäder und natürlich nicht zuletzt durch die Industrie, die Wasser als Brauch- oder Kühlwasser benutzt, außerdem als Rohstoff etwa für das Bierbrauen, die Kunststoffverarbeitung oder das Herstellen von Fotomaterial. Im Rahmen dieses Kreislaufes vermindert sich nicht die  Wassermenge, wohl aber verändert sich die Qualität des Wassers und der Gewässer.

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Probleme der heutigen Zeit
Das große Problem der öffentlichen Wasserversorgung ist in Deutschland nicht ein Wassermangel. Regionale Wasserdefizite können durch die Fernwasserversorgung ausgeglichen oder auch durch Wasserbevorratung im Stil des Fünf-Seen-Landes in Mittelfranken, das zugleich der Erholung dient, gelöst werden. Das Problem der Wasserversorgung in Deutschland ist die Belastung von Grundwasser und Gewässern durch vielfältige Schadstoffe.

Themen sind heutzutage beispielsweise
Stadt

  • die Belastung der Böden durch Schwermetalle und andere Umweltchemikalien, die das Grundwasser bedrohen (Stichwort Altlasten), ebenso
  • die anhaltenden Einträge aus der Intensivlandwirtschaft,
  • die Verschmutzung durch Medikamentenrückstände,
  • Probleme infolge von intensiver Nutzung von Gewässern durch verschiedene Wassersportarten (Öl, Abfälle, Fäkalien).
  • Auch die Ausweitung von Wasserschutzgebieten stößt weiterhin auf Widerstand, und die bestehenden Gebieten sind keineswegs generell in ihrem Bestand geschützt.

Diese Belastungen der Gewässer beeinträchtigen nicht zuletzt die Selbstreinigungskräfte der Gewässer, mit deren Hilfe sie geringe Belastungen mit organischen Verunreinigungen abbauen. Bei starker Verschmutzung kann der Sauerstoffgehalt des Wasser so weit absinken, dass die Selbstreinigungskraft überfordert wird: Das Gewässer kippt um. Manche der Eintragsstoffe sind sogar für Kläranlagen nur schwer abbaubar. Wenn sie im Grundwasser in bedenklichen Konzentrationen nachgewiesen werden, müssen Wasserversorgungsanlagen abgeschaltet abgeschaltet werden. Auch das Erwärmen der Gewässer durch nicht ausreichend abgekühltes Kühlwasser fördert, vor allem im Zusammenwirken mit anderen biologischen und chemischen Belastungen, das Algen- und Pflanzenwachstum. Einfluss auf den Grundwasserspiegel haben wasserbauliche Maßnahmen, die Förderung von Kohle, Sand und Kies und die zunehmend Überbauung von freien Flächen, die die Neubildung von Grundwasser beeinträchtigt.

Aktuelles

Aktion "Trinkbrunnen an Schulen"

Das Wasser-Info-Team Bayern setzt sich derzeit verstärkt für die Installation von Trinkwasserbrunnen an Schulen ein, um auf diese Weise die junge Generation zu einem gesunden Trinkverhalten zu animieren und sie gleichzeitig zu sensibilisieren.
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