Wassermanagement

Herausforderungen an die Wassserwirtschaft wachsen

Das Wassermanagement umfasst das Verfügbarmachen und das anschließende Bevorraten sowie die Verteilung der lebenswichtigen Ressource Süßwasser. Wobei die Verfügbarkeit erheblich von externen Faktoren abhängt, wie Niederschlagsmengen, die i.d.R. zeitlich und regional sehr ungleich fallen sowie der Wasserqualität, die durch Umwelteinflüsse und Schadstoffeinträge starken negativen Einflüssen ausgesetzt ist.

Wasser ist unser Nahrungsmittel Nummer Eins und zählt in Deutschland zur Daseinsvorsorge und damit zu den kommunalen Kernaufgaben. Doch Wasser ist auch Produktionsfaktor und Lebensraum und Basis für Entwicklung und Wohlstand einer Region oder eines Landes.

Mit dem Anstieg der Weltbevölkerung steigt auch die Nachfrage nach Nahrung sowie Energie und damit nach einem erhöhten Wasserbedarf. Eine Situation, die in einigen Regionen der Welt bereits zu länderübergreifenden Nutzungskonflikten führt. Verschwendung und steigende Verunreinigungen erschweren eine ausreichende Wasserversorgung in vielen Regionen der Welt, aber auch Hochwasser als Folge des Klimawandels tragen zu weiterer Verschmutzung bei. Der Mangel an sauberem Trinkwasser ist die Folge. Viele Regionen leiden bereits heute an Wassermangel bzw. zumindest an Wasserstress.

In Deutschland – einem der wasserreichsten Länder dieser Welt – ist zwar kurz- und mittelfristig kein großflächiger Wassermangel zu erwarten. Aber bei vielen Wasserversorgern bedarf die bestehende Infrastruktur dringend der Anpassung an die neuen Gegebenheiten. Da ist in naher und mittlerer Zukunft ein Investitionsbedarf von geschätzten acht Milliarden EUR pro Jahr zu erwarten.

Klimawandel und Demografischer Wandel als Treiber für Veränderungen

Getrieben werden die Veränderungen in der Wasserwirtschaft durch die bereits beginnenden und noch zu erwartenden Auswirkungen des Klimawandels und des demografischen Wandels.

Die Herausforderungen sind u.a. steigende Anforderungen an
  • die Ressourceneffizienz
  • die ökologische Nachhaltigkeit
  • die Wirtschaftlichkeit – besonders vor dem Hintergrund der zu erwarteten Investitionen
Es bedarf einer ganzheitlichen Betrachtung in der Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung, bezüglich
  • der ökologischen Aspekte
  • der sozio-ökonomischen Aspekte
  • der technischen Aspekte sowie
  • der Landnutzung

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d1-1-xart-5734514_xxlWasser ist das wichtigste aller Lebensmittel. Es ist lebensnotwendig und durch nichts zu ersetzen. Diese Tatsache erfordert einen besonders verantwortungsvollen Umgang mit der Ressource Wasser. Weltweit gewinnt der Zugang zu ausreichend sauberem Trinkwasser sowie der Schutz der Wasserressourcen für die Zukunft der Menschheit und letzten Endes allen Lebens auf der Erde stetig an Bedeutung. Und dies wird sich auch in Zukunft nicht ändern. Im Gegenteil. Die Ressource wird zunehmend knapper, sei es durch den Klimawandel, zunehmende Umweltverschmutzungen oder schlicht Verschwendung.

Um für die kommenden Herausforderungen gerüstet zu sein, hat sich das Wasser-Info-Team Bayern e.V. (WIT) gegründet. Es besteht auf ehrenamtlicher Basis aus Vertretern

d1-1-0-xart-16397904Gemeinsam haben wir das herstellerunabhängige Informationsportal “Wasser-Bayern.de” ins Leben gerufen. um interessierten Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit zu geben, sich umfassend über Interessantes und Neues rund um das Thema Trinkwasser zu informieren.