Trinkwasserverteilung

Meter für Meter – Tropfen für Tropfen

d3-1-4-4-xart-23276483_xxlDas auf seine Qualität geprüfte Trink­wasser wird über das öffentliche Leitungsnetz der Wasser­versor­gungs­unternehmen – mit Fern-, Zubringer- und Ortsnetzleitungen – zu den einzelnen Haus­hal­ten verteilt. Durch die Haupt­lei­tun­gen, die einen Durchmesser von 90 bis 100 cm haben wird es bis zu den Haushalten gepumpt. Diese Rohre sind ca. 1 bis 1,50 Meter tief im Boden verlegt. Dadurch bleibt das Wasser auch im Sommer kühl und im Winter kann es in den Rohren nicht gefrieren.

Wenn es um weitere Verzweigungen in den Versorgungsgebieten geht, werden die Rohre schließlich u.U. immer dünner, weil einzelne Regionen oder Straßen weniger Wasser benötigen als andere. Die Regel lautet: Je näher eine Leitung dem Wasserhahn kommt, desto geringer ist ihr Durchmesser.

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Die letzten Meter – der Hausanschluss für die Wasserversorgung – obliegt dem jeweiligen Hausbesitzer. Er trägt hier die Verantwortung, dass die Leitungen bis zum Anschluss in Küche, Bad etc. in Ordnung sind.

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Das Material der Leitungen richtet sich dabei nach der Zusammensetzung des örtlichen Trinkwassers. I.d.R. sind sie aus Kupfer oder aus Kunststoff. Der Installateur, der diese Leitungen verlegt, ist bei den Wasserversorgungsunternehmen registriert und weiß genau, welche Materialien er jeweils einsetzen darf, damit diese beispielsweise nicht vorzeitig rosten oder korrodieren und unerwünschte Stoffe an das Trinkwasser abgeben.

Gefährliche Stoffe können beispielsweise auch Billigprodukte bei den Armaturen abgeben. Auch hier sollte Qualität an oberster Stelle stehen, damit dem Trinkwasser nicht auf den letzten Metern plötzlich Schadstoffe aufnimmt, die es ursprünglich nicht beinhaltete.