Qualitätskontrollen

Ständige Qualitätskontrollen für Ihre Sicherheit

c2-02-14574368Bei standardmäßigen wöchentlichen Qualitätsüberprüfungen werden kontinuierlich Wasserproben durchgeführt, um die mikrobiologischen Parameter im laufenden Betrieb zu überwachen und zudem darüber hinaus auch die Verbräuche zu kontrollieren.

Zusätzlich findet i.d.R. zweimal jährlich eine turnusmäßige Überprüfung der chemischen Parameter statt.

Externe Kontrollen ergänzen interne Maßnahmen

Neben den internen Qualitätskontrollen der Wasserversorgungsunternehmen und der Ausweisung bestimmter Einzugbereiche rund um die Brunnen als Trinkwasserschutzgebiet, wird das Wasser zudem routinemäßig von staatlichen und privaten Wasserlabors auf die Einhaltung des hohen Qualitätsstandards regelmäßig überprüft.

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Auch für unvorhersehbare Fälle bestens gerüstet

c2-03-22836813Für alle unvorhergesehenen Fälle steht den Wasserversorgungsunternehmen jederzeit eine Entkeimungsanlage einsatzbereit zur Verfügung, um bei plötzlich auftretenden Verunreinigungen schnell Abhilfe schaffen zu können.

 
 
 

Sonderfall Babynahrung

Wie wichtig ist die richtige Wasserqualität für Säuglinge

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Wenn es um die Ernährung ihres Babys geht, sind die Ansprüche der meisten Eltern zu Recht besonders hoch. Das gilt auch für die Wasserqualität. Denn obwohl Trinkwasser das am strengsten kontrollierte und überwachte Lebensmittel in Deutschland ist, sind die gesetzlichen Grenzwerte häufig auf die Verträglichkeit von Erwachsenen ausgelegt.

Doch die erlaubte Konzentration einiger Mineralstoffe kann für Babys ungeeignet sein. Daher sollten Eltern darauf achten, dass die Werte des Trinkwassers oder Mineralwassers den Empfehlungen entsprechen, die „für Säuglingsnahrung geeignet“ sind.

Gefahren bei ungeeigneter Wasserqualität für Säuglinge

Es gibt Inhaltsstoffe im Wasser, die für Säuglinge oder Kleinkinder gefährlich sein können: Zum Beipiel Uran – dieses giftige Schwermetall kann schon in geringen Mengen schädigend auf die Organe von Babys oder Kleinkindern sein. Auch Pestizidrückstände oder Nitrat können die Gesundheit eines Säuglings negativ beeinflussen. Eine weitere Gefahr besteht bei einer zu hohen Bleikonzentration im Wasser. Dieses Schwermetall kann sich negativ auf die Entwicklung des Gehirns auswirken. Neben den Schwermetallen können auch verschiedene Bakterien im Wasser für Säuglinge gefährdend sein.



Welche Vorkehrungen Eltern treffen können

Um sicherzustellen, dass das verwendete Wasser für Säuglinge und Kleinkinder unbedenklich ist, sollten Eltern die Werte ihres Trinkwassers beim zuständigen Wasserversorger erfragen. Bei der Verwendung von Mineralwasser sollten Eltern nur solche verwenden, die den Zusatz „Geeignet für die Zubereitung von Säuglingsnahrung “ auf dem Etikett stehen haben.

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Für Wasser, das zur Herstellung von Säuglingsnahrung geeignet ist, gelten als Empfehlung besonders strenge Grenzwerte – wie für Mineralwässer mit dem Prädikat “für Babynahrung geeignet”:

  • Natrium: 20 ml/l
  • Nitrat: 10 mg/l
  • Nitrit: 0,02 mg/l
  • Sulfat: 240 mg/l
  • Fluorid: 0,7 mg/l
  • Mangan: 0,05 mg/l
  • Arsen: 0,005 mg/l
  • Uran: 2 Mikrogramm/l
  • Radium-126: 125 mBq/l
  • Radium-128: 20 mBq/l

Bei anderen Inhaltsstoffen gelten als Empfehlung die gleichen Grenzwerte wie für Trinkwasser lt. Trinkwasserverordnung:

  • Aluminium: 02 mg/l
  • Blei: 0,01 mg/l
  • Cadmium: 0,005 mg/l
  • Chrom: 0,05 mg/l
  • Cyanid: 0,05 mg/l
  • Organische Chlorverbindung: 0,01 mg/l
  • Polycyclische aromat. Kohlenwasserstoffe: 0,0001 mg/l
  • Pestizide, einzelne Substanz: 0,0001 mg/l
  • Pestizide, insgesamt: 0,0005 mg/l
  • Quecksilber: 0,001 mg/l

Gesetzliche Vorgaben

Grenzwerte nach Vorgabe der Trinkwasserverordnung

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ParameterGrenzwerte in mg/l
für Standard
Grenzwerte in mg/l
für Babynahrung
Calcium--
Magnesium--
Natrium200≤ 20
Kalium--
Eisen0,2-
Mangan0,05≤ 0,05
Nitrit0,5≤ 0,02
Nitrat50≤ 10
Chlorid250-
Sulfat250≤ 240
Blei0,01-
Cadmium0,003-
Kupfer2-
Nickel0,02-
Quecksilber0,001-
Polycyklische, aromat.
Kohlenwasserstoffe
0,0001-
Arsen0,01≤ 0,005
Fluorid1,5≤ 0,7
Uran0,01≤ 0,002
Radium 226 / 228-≤ 125 / ≤ 20 Bq/l

 
 
 

Trinkwasserqualität und Kontrolle

Durchgängige Qualität unseres Trinkwassers

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Trinkwasser ist Deutschlands am strengsten kontrolliertes Lebensmittel. Jeder Tropfen der aus dem Wasserhahn fließt, wurde eingehend geprüft, ob alle Qualitätsanforderungen und die Grenzwerte der Trinkwasserverordnung eingehalten wurden.

Qualitätskriterien für Trinkwasser

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  • Frei von Krankheitserregern
  • Nicht gesundheitsschädlich
  • Genusstauglich
  • Rein
  • Farblos und klar
  • Geruchlos
  • Geschmacklich neutral und einwandfrei
  • Kühl
  • Mit einem bestimmten Gehalt an gelösten Mineralstoffen

… mindestens diese Vorgaben muß das Leitungswasser laut der gesetzlichen Vorgaben erfüllen. Desweiteren muß garantiert sein, dass gewisse Stoffe nur in der zulässigen Höchstmenge enthalten sind. Zwei Drittel der bayerischen Wasserversorger können derzeit diese Forderungen erfüllen, ohne dass weitere, der Gewinnung nachgeschaltete Aufbereitungsprozeduren notwendig sind.

Die Grenzwerte für mikrobiologische und chemische Parameter sind in der In der Trinkwasserverordnung festgelegt. Krankheitserreger und chemische Verschmutzungen dürfen im Trinkwasser nicht in einer Konzentration vorhanden sein, die gesundheitsschädlich ist. Sollte es zu unvorhergesehenen Kontaminierungen kommen, ist es nach der Trinkwasserverordnung erlaubt, das Wasser zu desinfizieren – beispielsweise mit Chlor.

Basiskriterien für Trinkwasser im Detail

Wassertrübung
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Das Wasser kann durch kleine, feste Partikel getrübt werden. Es handelt sich hierbei um ungelöste anorganische Mineralien oder aber organische Partikel, die zum Beispiel durch Erosion in das Wasser gelangen können, oder aber es können Mikroorganismen, wie Algen und Bakterien mit im Spiel sein. Grundwasser ist in der Regel ungetrübt. Die Überwachung der Trübung ist jedoch nicht nur aus ästhetischen Gründen notwendig, da die Trübung auch ein Indikator für gravierende Verunreinigungen sein kann. Hingegen können zum Beispiel Eisen und Mangan im Wasser rötliche, braune oder aber schwarze Flecken produzieren. Handelt es sich hier wiederum in erster Linie um ein ästhetisches Problem, so ist gefärbtes Wasser dennoch allein schon als Waschwasser unbrauchbar.

Geruch und Geschmack
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Wasser sollte geruchlos sein. Tritt ein Geruch nach faulen Eiern auf, lässt dieser auf Schwefelwasserstoff schließen. Ist der Mineralstoffanteil im Wasser sehr gering, so wird der Geschmack schnell fade. Hingegen führt eine hohe Mineralienkonzentration zu einem salzigen oder aber metallischen Geschmack.

Wasserhärte
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Die Wasserhärte ist in erster Linie im Hinblick auf elektrische Geräte von Belang, denn sogenanntes hartes Wasser schadet der Gesundheit in keinster Weise, wenn es auch im Wasserkocher oder aber der Kaffeemaschine unschöne Ablagerungen hinterlässt. Die Wasserhärte interessiert auch die echten Teekenner: Sie schätzen für die Zubereitung ihres edlen Getränks das weiche Trinkwasser. Wenn das aber in ihrer Region nicht im Angebot ist? Dann können sie ihr “hartes” Trinkwasser im Teekessel zwei bis dreimal kochend aufwallen lassen. Dabei setzt sich Kalk ab, das Wasser wird “weicher”. Natürlich weiches Wasser stammt übrigens aus Gebieten mit Basalt-, Sandstein- oder Granituntergrund.

Nicht erfasste Schadstoffe

Bei Stoffen, die in der Trinkwasserverordnung nicht oder noch nicht explizit aufgeführt sind – beispielsweise Medikamentenrückstände, Asbest oder hormonelle Substanzen etc. – die aber im Trinkwasser vorhanden sein können, werden diese Stoffe vom jeweiligen Wasserversorgungsunternehmen an das Gesundheitsamt gemeldet. Dies entscheidet dann von Fall zu Fall, ob die gesundheitlichen Anforderungen erfüllt sind. Gleichzeitig müssen die Ursachen herausgefunden und behoben werden.

Krankheitserregende Mikroorganismen

Hier schaut der Gesetzgeber besonders genau hin, da diese Stoffe meistens nicht nur diejenigen infizieren, die das Wasser getrunken haben. Durch eine Übertragung von Mensch zu Mensch kann es u.U. zu Epidemien kommen.

Hätten Sie’s gewusst?

Hausbesitzer in der Pflicht

Wer sich nachhaltig vor Legionellen schützen möchte, sollte seine Wasseranlage zuhause so einstellen, dass das Wasser regelmäßig auf über 60 Grad erwärmt wird, da Legionellen diese Temperaturen nicht überleben. Sie vermehren sich bei 30 bis 50 Grad.

Neben den Wasserversorgungsunternehmen sind auch Hausbesitzer in der Pflicht, die Qualität des Trinkwassers gesetzeskonform einzuhalten. Beispielsweise durch intakte Wasserleitungen beim Hausanschluss.

Grenzwert für Uran

In der EU ist Deutschland das erste Land, das einen verbindlichen Grenzwert für das giftige Schwermetall Uran in seiner Trinkwasserverordnung verankert hat. Dieser Wert gilt allerdings nur für Erwachsene. Für Säuglinge und Kleinkinder gibt es bei Mineralwässern, „die für die Zubereitung von Säuglingsnahrung geeignet sind“ einen entsprechend niedrigeren Höchstwert. Einen allgemeinen Grenzwert für Uran gibt es bei Mineralwässern noch nicht – dieser gilt bisher nur für Leitungswasser.