Investitionen für die Zukunft

Investitionen in die Zukunft

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Eine leistungsfähige Trinkwasserversorgung sowie Abwasserentsorgung sind Grundlage einer leistungsfähigen Gesellschaft. In Deutschland ist die Trinkwasserversorgung Kernaufgabe der kommunalen Daseinsvorsorge. Weil nahezu alle Investitionen der Branche eine langfristige Perspektive haben, sind die deutschen Wasserversorger seit über 100 Jahren dem Nachhal­tig­keits­prinzip verpflichtet und handeln zukunftsorientiert.

Im internationalen Vergleich ist die deutsche Wasserversorgung eine der umfangreichsten, zuverlässigsten und sichersten der Welt. Und die Verbraucher sind sich dieser Leistung i.d.R. durchaus bewusst: Laut Umfragen sind nahezu Dreiviertel der Befragten mit den Leistungen ihres Wasserversorgers zufrieden und halten den Trinkwasserpreis für angemessen.

Zahlen und Fakten zur deutschen Trinkwasserversorgung

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  • Trinkwasseranschlussgrad über 90 Prozent
  • Wasserverlustquote von unter sieben Prozent
  • Jährliche Schadensrate bei den Versorgungsleitungen – ca. zehn Schäden je 100 Kilometer

Entscheidungen bestimmen künftige Wirtschaftsentwicklung einer Region

e3-3-5-4-40329802_xxlWasserversorger sind es seit jeher gewohnt, in langen Planungs- und Investitionsdimensionen zu denken und flexibel mit Rahmenbedingungen umzugehen, die sich häufig verändern. Entscheidungen der Branche wirken nicht nur in der Gegenwart, sondern betreffen auch zu­künftige Generationen. Größe und Ausgestaltung heu­tiger Anlagen beruhen also auf Prognosen, die be­reits vor zwei Jahrzehnten und mehr getroffen wurden.

e3-3-5-4-40949276_xxlDie Planungen sind aufgrund der Langlebigkeit und der Komplexität der technischen Infrastruktur in beson­de­rem Maß von Annahmen und Hoch­rech­nungen des künftigen Bedarfs abhängig. Dass es hierbei zu Abwei­chungen kommen kann, bleibt dabei nicht aus. So gingen alle renommierten Marktforscher Anfang der 1970er Jahre von einem steigenden Trink­wasser­bedarf in (West)Deutschland aus, tatsächlich hat sich die Wasserabnahme aber seither nahezu halbiert. Und noch in den 1990er Jahren wurde Ostdeutschland ein Wirtschaftsboom vorausgesagt, während heute viele Kommunen mit leeren Wohnungen und verlassenen Industriegeländen kämpfen.

e3-3-5-4-37308606_xlWobei seit jeher eine gesunde Balance zwischen innovativer Technik und Wirtschaftlichkeit angestrebt wurde. Immer gilt es die Herausforderung zu meistern, die strenge Preis- und Gebührenaufstellung sowie die hohen Qualitätsanforderungen und der Gewähr­lei­stungs­auftrag der bisher beispielhaften Grundversorgung. Dies alles gilt es mit notwendigen Investitionen für Neubaumaßnahmen und Substanzerhalt in Einklang zu bringen.

Ein verengter Blick auf nur wenige Parameter oder verkürzte wirtschaftliche Analysen sind hier nicht zielführend. Die Preise der Wasserversorgungsunternehmen in Deutschland variieren erheblich. Der Markt ist nicht einheitlich und daher teilweise auch nur schwer zu vergleichen, da er vorrangig von geografischen und örtlichen Rahmenbedingungen abhängig ist.

Herausforderungen für die Zukunft

Die Anforderungen an die kommunalen Wasserversorgungsunternehmer der Gegenwart sind vielfältig – vielfältiger denn je:
  • Steigende Anforderungen des Marktes
  • Öffnung des Wettbewerbs für private Investoren
  • Anstehende Modernisierungen sowie
  • Zunehmende Umweltverschmutzung – dadurch werden Investitionen in einen verstärkten Trinkwasserschutz notwendig sowie ein intensiverer Dialog mit den entsprechenden Verursachern inklusive Schaffung weiterer Anreizsysteme für diese Gruppen, wie Ausgleichszahlungen und Prämien etc.
  • Änderungen politischer Rahmenbedingungen – detaillierte Anforderungen, Auflagen und Vorgaben der Politik – sowohl national wie europaweit – beispielsweise in ein nachhaltiges Wasser- und Ressourcenmanagement sowie Bewahrung des Ökosystems und Investitionen in energieeffiziente Maßnahmen
Hinzu kommen langfristig Veränderungen durch
  • den demografische Wandel
  • den Klimawandel

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Konsequenzen für die Wasserversorgunsunternehmen

Das bedeutet für viele Wasserversorger eine strategische Neuausrichtung, zu der u.a. – besonders auch im Hinblick auf neue, mögliche Kooperationspartner und -formen – folgende Themenfelder gehören:
  • Verstärkter Dialog mit Bürgern, Industrie und Landwirtschaft
  • Optimierung und Verfeinerung der kaufmännischen Steuerungsinstrumente – Der Forderung nach Preisstabilität stehen tendenziell steigende Kosten gegenüber
  • Einführung eines kennzahlenbasierten internen Berichtswesens als Basis für die Teilnahme an Benchmarking-Verfahren
  • Optimierung der Prozesse und Straffung der Organisation für mehr Effizienz und Effektivität
  • Standardisierung der Kalkulationsansätze für eine nachhaltige Finanzierung
  • Zunehmende Transparenz und Bürgernähe – Die Wasserversorgung ist ein kommunales Dienstleitungsunternehmen für die Bürger und Investitionsentscheidungen werden heute zunehmend im Vorfeld öffentlich diskutiert

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Dass sich die Wasserversorgungsunternehmen ihrer besonderen Verantwortung hinsichtlich Verlässlichkeit und Zukunftssicherheit bewusst sind, haben sie die der Vergangenheit bereits erwiesen – durch hohe Flexibilität und Innovationsfähigkeit. Angemessene Preise und Gebühren in Verbindung mit einer vorbildlichen Versorgungssicherheit und Qualität sind das Ergebnis.

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