EU-Kommission: Europas Trinkwasser soll besser werden

Trinkwasser soll in ganz Europa noch besser und für alle Bürger verfügbar werden. Die EU-Kommission schlug Anfang Februar neue Qualitätsstandards und zusätzliche Kontrollen vor. Ziel ist auch, dass die Europäer mehr Wasser aus dem Hahn und weniger aus Plastikflaschen trinken, um die Müllmassen einzudämmen.

Konkreter Vorschlag: Alle Restaurants sollen ihren Gästen grundsätzlich kostenlos Leitungswasser anbieten. Zudem soll es mehr öffentliche Trinkbrunnen und Wasserzapfstellen geben.

In Deutschland ist die Qualität von Trinkwasser nach Angaben des Umweltbundesamts fast durchweg exzellent. Nach einer Umfrage des Instituts für empirische Sozial- und Kommunikationsforschung von 2017 sind neun von zehn Bürger mit der Qualität zufrieden und sagen, Leitungswasser könne man in Deutschland bedenkenlos trinken. 93 Prozent tun dies auch, wie der Verband kommunaler Unternehmen unter Berufung auf die Umfrage mitteilte.

In Deutschland begrüßten der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) sowie der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) und der Deutsche Verein des Gas- und Wasserfachs (DVGW) die Initiative der Kommission grundsätzlich. Die Anpassung der 20 Jahre alten Trinkwasserrichtlinie sei gut, erklärte ein VKU-Sprecher und verwies unter anderem auf die Zunahme von Arzneimittelrückständen.

PRESSEKONTAKT Stefan Mirbeth / Tangrintler Medienhaus , Karl-Maag-Straße 4, 93155 Hemau

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